MEET POLISH CINEMA: FILM BALKONOWY (DER BALKON FILM) mit Gespräch
Paweł Łoziński
anschließend Gespräch mit Olaf Kühl und Marcus Welsch
Moderation: Anita Baranowska-Koch
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Warum die halbe Welt bereisen, wenn die Tragödien und Komödien des Lebens allesamt vor dem eigenen Haus zu finden sind? Pawel Lozinski montiert eine Kamera auf dem Balkon, kabelt ein Mikrofon an den Zaun und beginnt, den Passant*innen scheinbar planlos und naiv Fragen nach ihrem Woher und Wohin zu stellen. Von nun an legt er sich ein Jahr lang auf die Lauer.
Die Geschichten, die er zu hören bekommt oder die sich direkt vor dem Objektiv abspielen, würden ausreichend Stoff für fünfzig Opern liefern. Liebe und Verrat, Geburt und Tod, Euphorie und Resignation, Fortgang und Heimkehr, Angst und Überwindung – die ganze Palette menschlicher Schicksale defiliert im Rhythmus der Jahreszeiten auf einer Seitenstraße im Warschauer Bezirk Saska Kepa am neugierigen Beobachter vorbei. [Rainer Mende]
„Film balkonowy“ wurde auf über 100 Filmfestivals gezeigt, darunter in Locarno, bei IDFA, CPH: DOX, in Jihlava, Melbourne und bei DOK Leipzig. Der Film wurde zudem für den Europäischen Filmpreis nominiert und gewann den Preis der Polnischen Filmakademie für den besten Dokumentarfilm des Jahres.
Der Dokumentarfilmregisseur Pawel Lozinski (geb. 1965) hat an der Filmhochschule Lódz studiert und war u. a. Regieassistent von Krzystof Kieslowski für „Drei Farben: Weiß“. Er debütierte 1989 mit dem Fünfminüter „Struktura“, seitdem sorgen seine fast ausschließlich dokumentarischen Arbeiten wie „Chemia / Chemo“ (Prix Europa 2009) oder „Nawet nie wiesz, jak bardzo cie kocham / You Have No Idea How Much I Love You“ (filmPOLSKA-Eröffnungsfilm 2017) international immer wieder für Aufsehen.
Moderation: Anita Baranowska-Koch
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Warum die halbe Welt bereisen, wenn die Tragödien und Komödien des Lebens allesamt vor dem eigenen Haus zu finden sind? Pawel Lozinski montiert eine Kamera auf dem Balkon, kabelt ein Mikrofon an den Zaun und beginnt, den Passant*innen scheinbar planlos und naiv Fragen nach ihrem Woher und Wohin zu stellen. Von nun an legt er sich ein Jahr lang auf die Lauer.
Die Geschichten, die er zu hören bekommt oder die sich direkt vor dem Objektiv abspielen, würden ausreichend Stoff für fünfzig Opern liefern. Liebe und Verrat, Geburt und Tod, Euphorie und Resignation, Fortgang und Heimkehr, Angst und Überwindung – die ganze Palette menschlicher Schicksale defiliert im Rhythmus der Jahreszeiten auf einer Seitenstraße im Warschauer Bezirk Saska Kepa am neugierigen Beobachter vorbei. [Rainer Mende]
„Film balkonowy“ wurde auf über 100 Filmfestivals gezeigt, darunter in Locarno, bei IDFA, CPH: DOX, in Jihlava, Melbourne und bei DOK Leipzig. Der Film wurde zudem für den Europäischen Filmpreis nominiert und gewann den Preis der Polnischen Filmakademie für den besten Dokumentarfilm des Jahres.
Der Dokumentarfilmregisseur Pawel Lozinski (geb. 1965) hat an der Filmhochschule Lódz studiert und war u. a. Regieassistent von Krzystof Kieslowski für „Drei Farben: Weiß“. Er debütierte 1989 mit dem Fünfminüter „Struktura“, seitdem sorgen seine fast ausschließlich dokumentarischen Arbeiten wie „Chemia / Chemo“ (Prix Europa 2009) oder „Nawet nie wiesz, jak bardzo cie kocham / You Have No Idea How Much I Love You“ (filmPOLSKA-Eröffnungsfilm 2017) international immer wieder für Aufsehen.
Tickets
| Datum | Uhrzeit | Version |
|---|---|---|
| DI 26.05. | 19:00 | OmU |
Versionen:
- OmU = Original mit deutschen Untertiteln
keine Angabe